IP-Codes Badezimmer
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IP-Schutzarten für Badezimmerbeleuchtung: Was Sie wissen sollten
Bei der Auswahl der richtigen LED-Beleuchtung für Ihr Badezimmer stoßen viele Kundinnen und Kunden auf den Begriff „IP-Code“. Doch was genau bedeutet dieser Begriff und warum ist er insbesondere im Badezimmer so entscheidend? Der IP-Code (Ingress Protection Code nach DIN EN 60529) beschreibt die Schutzart elektrischer Geräte - insbesondere Leuchten - gegen den Einfluss von festen Fremdkörpern und Wasser. Je höher die beiden Ziffern des IP-Codes, desto besser ist der Schutz. In Badezimmern, wo Wasser und Feuchtigkeit regelmäßig auftreten, ist dieser Schutz essenziell für die elektrische Sicherheit.IP-Schutzarten - Welche ist wann nötig?
Die IP-Schutzart ist eine Normklassifizierung, die festlegt, wie gut ein Gerät gegen Staub und gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist. Diese Werte sind nach DIN genormt. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Fremdkörper (z. B. Staub), die zweite Ziffer beschreibt den Schutz gegen Wasser. Ein Beispiel: IP67 bedeutet, dass ein Gerät staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen bis zu einer Tiefe von 1 m geschützt ist. IP44 steht für Schutz gegen feste Objekte größer als 1 mm und Spritzwasser aus allen Richtungen.IP-Schutz im Bad: Was ist das?
Der IP-Schutz im Badezimmer regelt den Schutz elektrischer Geräte vor Wasser, Feuchtigkeit und Fremdkörpern. Besonders bei Leuchten in der Nähe von Badewanne oder Duschwanne ist der richtige Schutz entscheidend. Eine unzureichende Schutzart kann zu Kurzschlüssen oder elektrischen Schäden führen. Deshalb sollte stets geprüft werden, welche IP-Schutzart an welcher Stelle benötigt wird.Die drei Schutzbereiche im Badezimmer laut DIN-Norm
Das Badezimmer ist in drei Schutzbereiche unterteilt, die sich nach der Nähe zur Wasserquelle richten. Je nach Bereich schreibt die DIN-Norm eine bestimmte Schutzart vor, um Sicherheit zu gewährleisten:Bereich 1: Direkter Wasserkontakt (Dusche, Badewanne, Whirlpool)
Dieser Bereich ist besonders stark Feuchtigkeit und direktem Wassereinfluss ausgesetzt. Leuchten müssen hier wasserdicht und gegen Untertauchen geschützt sein. Empfohlen wird Schutzart IP67 oder höher. Diese Geräte sind staubdicht und können kurzzeitig in Wasser bis 1 m Tiefe betrieben werden. Ideal sind wasserdichte LED-Streifen oder IP67-Spots.Bereich 2: Spritzwasserbereich (über Waschbecken oder in der Nähe von Dusche/Wanne)
Hier besteht regelmäßig Spritzwassergefahr. Eine Schutzart IP44 oder IP65 ist hier nötig. Diese schützt gegen das Eindringen von Objekten über 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Aufbauleuchten oder Deckenleuchten mit dieser Klassifizierung sind ideal für diesen Bereich.Bereich 3: Trockenzone mit erhöhter Luftfeuchtigkeit
In Bereichen ohne direkten Wasserkontakt, z. B. über dem Spiegel oder im Raumzentrum, reicht IP20. Diese Schutzart schützt gegen Fremdkörper größer als 12 mm, aber nicht gegen Wasser. Hier können klassische LED-Leuchtmittel oder Hängeleuchten eingesetzt werden.Tabellarische Übersicht der IP-Schutzanforderungen im Badezimmer
- Bereich 1: Leuchten mit 12 V Niederspannung und mindestens IP67 erforderlich.
- Bereich 2: Mindestschutz IP44, besser IP65 für zusätzliche Sicherheit.
- Bereich 3: IP20 ausreichend, solange kein direkter Wasserkontakt besteht.
IP-Schutzarten & IP-Schutzklassen - Was bedeuten IP44 & IP65?
Die Bedeutung der Ziffern im IP-Code (Ingress Protection) erklärt den Grad des Schutzes gegen Fremdkörper und Wasser:- IP44: Schutz gegen feste Objekte über 1 mm und Spritzwasser aus allen Richtungen.
- IP65: Staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung.
- IP67: Vollständiger Schutz gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen bis 1 m Tiefe für 30 Minuten.
IP20, IP44 oder IP65 - Welche Schutzart ist nötig?
Welche IP-Schutzart benötigt man im Badezimmer? Das hängt von der Platzierung der Leuchte ab:- Direkt in Dusche oder Badewanne: IP67 oder höher.
- Über Waschbecken: IP44 oder IP65.
- Allgemeine Raumbeleuchtung: IP20 ausreichend.